Sonntag, 30. März 2014

Die letzten Tage in Nepal


Es ist wieder Zeit fuer ein Update...
Heute ist schon unser letzter Tag in Nepal und in den letzten Wochen haben wir noch Einiges unternommen. Nach ein paar gemuetlichen Tagen in Pokhara am schoenen Fewa-Lake (wo gerade das Holifest statt fand) ging es nach Kathmandu und von dort aus zum naechsten Trek. Die Strassen am Land entsprechen nicht gerade unserem Standard und so dauert eine Busfahrt von 90 km schon mal 8 Stunden (und das an Christophs Geburtstag). Einen kleinen Teil der Strecke sitzen wir wie die Nepalesen am Busdach. Ziemlich aufregend auf diesen Strassen, vor allem wenn es gleich neben dem Bus hunderte Meter steil ins Tal hinunter geht.
Am naechsten Tag starten wir den Gosainkund-Trek, hinauf zum Pilgerort Gosainkund mit seinen heiligen Seen. Allerdings schneit es da oben kraeftig, nachts weht uns der Schnee sogar durch die Spalten in den Lodgewaenden ins Gesicht.
Wir gehen viel Zeit in und ueber den Wolken und erhaschen nur kurze Blicke aufs Begpanorama. Dementsprechend freuen wir uns auch, als wir nach den Nebeltagen wieder oefters Sonne erwischen.
Auf diesem Trek ist sehr wenig los und wir gehen oft lange Strecken ohne andere Menschen zu treffen. Besonders schoen ist auch das Wandern durch bluehende Rhododendrenwaelder.

Wieder zurueck in Kathmandu gibt es noch einiges zu erledigen. Unter anderem waren wir bei der Post -ein Erlebnis fuer sich. Um ein Paeckchen aufzugeben haben wir 2 Stunden gebraucht und es waren 5 Angestellte involviert. 1 Formularaushaendiger, 1 Naeher, der das Paket von Hand in Stoff eingenaeht hat, 1 Mann, der die Naehte versiegelt, 1 Abstempler und 1 Schalterbeamtin. Hoffentlich kommt das gut verpackte Paket dann auch an...

Zum Abschluss haben wir noch etwas Sightseeing gemacht: Patan, die buddhistischen Kloester Kopan und Shechen, die groesste Stupa in Asien (Bouddnath) und zum Abendgebet nach Pashuputinath, einem hinduistischen Tempelkomplex am heiligen Fluss Bagmati, wo die Toten verbrannt werden.

Es war eine schoene, aufregende Zeit hier bei sehr freundlichen Menschen, Jederzeit wieder!


Die Langtangregion



 Verdiente Rast

Kurz vor den Seen

In den Wolken

 Die Gosainkundseen (links und rechts unten) komplett zugeschneit


 
Der Blick ueber den Pass

Typically Himalayan




 


Ein Maennlein steht im Walde


Zurueck in Kathmandu

Patan, Durbar Square

 Ein Tempelwaechter

Tibetische Klosterzeremonie

Die Stupa von Boudnath

I can seeeee you

Klostergarten

Das letzte Rendezvous

Der Fewa-Lake

Die ham uns einfach angmalt! Happy Holi! (Foto by Angelo)

Donnerstag, 13. März 2014

Annapurna-Trekking




Wir haben es geschafft und den Annapurna Circuit Trek vollendet!
16 Tage waren wir unterwegs, 210 km und unzaehlige Hoehenmeter rauf und runter und wieder rauf u.s.w.
Der Trek fuehrt uns von Besi Sahar (ca. 800m hoch) langsam bergauf, vorbei an Doerfern, in denen wir die taegliche Arbeit der Einheimischen beobachteten: die Felder werden mithilfe von Ochsen oder Bueffeln bestellt, wir sehen Menschen, die haendisch mit einfachsten Werkzeugen Steine klein klopfen oder schwere Lasten mit einem Band ueber der Stirn tragen.
Da wir in der Vorsaison unterwegs sind, treffen wir zu Beginn noch kaum andere Trekker und sind oft die einzigen Gaeste in den Lodges.
Eigentlich kennen wir nach den ersten Tagen schon so ziemlich alle Trekker, die in etwa die gleichen Tagesetappen wie wir machen. Zu erwaehnen sind hier vor allem Robert, Luc, Jess und Connor, mit denen wir oefters gemeinsam gehen.
Umso hoeher wir kommen, umso spannender wird es: es wird kalt, es schneit und die ersten Geruechte machen die Runde, dass der Thorung-La-Pass aufgrund von Schneemassen gesperrt ist. Auch die Umgebung wird alpiner, die ersten Bergriesen sind zu sehen: zuerst Annapurna 2 (7937m) und Annapurna 4, wenn zwischen dem Schneefall einmal die Sonne hervorkommt.
Wir verbringen einen Akklimatisierungstag in Manang und geniessen es, uns bei Yak-Burger mit Yak-Kaese rund um den zentralen Ofen (wird mit Yak-Fladen geheizt) mit anderen Trekkern auszutauschen.
Dann geht es wieder weiter: wir uebernachten nochmal auf 4050 und auf 4540m Hoehe, bevor wir den Pass in Angriff nehmen. Und wir haben Glueck: Der Thorung-La wurde am Tag vor unserer Ueberschreitung geoeffnet, da eine Trekkinggruppe ihre Traeger dafuer bezahlt hat, einen Weg zu bahnen.
Frueh um 5 starten wir dann los: es geht gut voran, wir muessen in dieser Hoehe aber oefters nach Luft schnappen. Und schliesslich erreichen wir jubelnd den Thorung-La-Pass (5416m). Aufgrund des vielen Schnees ist der Abstieg auf der anderen Seite jedoch eine Herausforderung: der Pfad im Schnee ist extrem rutschig, daneben ist der Schnee aber einfach zu tief. Nach diesem Tag ist der Weg dann besser und wir wandern durch eine komplett andere Landschaft. Zuerst ist es sehr karg, trocken und windig mit Sicht auf Annapurna 1 (8091m), Dhaulagiri (8167m) und Machhapuchhare, irgendwann wird es dann sogar tropisch und dschungelig.
Zur Standardnahrung Dal Bhat (Reis mit einer Linsensuppe/sauce und Gemuesecurry) gesellt sich immer oefters Apfelkuchen :-)
Nach 16 Tagen Trekken sind wir nun aber froh, wieder saubere Kleidung und eine heisse Dusche zu haben. Allerdings reizt uns schon wieder die naechste Tour :-)


 Unterkunft


 Unterwegs




Daily local life






The  Buddha everywhere








 Winter is coming









Yak Yak Yak Yak





Der Weg zum Pass...







It's freeeeezing



 Noch vollzaehlig


Endlich am Thorung La

Gipfel(Pass)freude!

On the other side


 Spring is coming












Rotzbuam


Durchs windige Tal






 Gegenverkehr


 Der letzte Morgen

 Muede, aber zufrieden :-)